Fachschaft Latein

Einmal Legionär sein

„Bist du römischer Bürger? Stark genug? Kannst du lesen und schreiben?“ Herr Josef Geisberger, experimenteller Archäologe, spielte mit den Lateinschülern der 6. und 7. Klassen die Musterung (probatio) eines römischen Legionärs vereinfacht nach. In seinem praxisnahen Vortrag  machte er   Ausbildung, Leben und  Kampftechniken eines römischen Legionärs hautnah erfahrbar. „Wir arbeiten mit möglichst originalgetreuen Schienenpanzern und Ausrüstungen“ erklärte Geisberger, der selbst schon einen 500 Kilometer langen Fußmarsch in der vollständigen Ausrüstung eines Legionärs zurückgelegt hat. Die Schüler durften selbst mit Helm, Schild und Schwert verschiedene Kampfformationen ausprobieren, u.a. die bekannte Schildkrötenformation (testudo) und waren vom Gewicht eines knapp 15 Kilo schweren Kettenhemds beeindruckt.

Vielen Dank an Herrn Geisberger für spannende Einblicke und Eindrücke!

Sybilla Windisch

Römische Speisen und Spiele

Am Tag der offenen Tür präsentierte sich die Fachschaft Latein mit leckeren herzhaften und süßen Römischen Speisen, die von Schülern gefertigt waren und einem interaktiven Smart -Board-Rätsel.

Zukünftige Nachwuchs – Lateiner konnten nach Schätzen graben und sich in Delta – Spiel und Rundmühle üben, Spiele die auch auf dem Pausenhof zum Üben dauerhaft aufgezeichnet sind.

Sichtlich Spaß machte es den jungen Römerinnen und Römern mit Tunika und Lorbeerkranz bekleidet zu posieren.

Sybilla Windisch

Römische Spiele auf dem Pausenhof

Delta-Spiel  (Spielerzahl beliebig)

In dem spitzwinkligen Dreieck befinden sich 11 Felder mit jeweils einer römischen Zahl
(I-X und XV).  Jeder Spieler bekommt drei Spielsteine (bzw. Walnüsse. Münzen, Mandeln oder ähnl.) und versucht damit (nacheinander oder im Wechsel mit den Mitspielern) mit seinen Spielsteinen in ein Feld zu treffen (die Punktzahl ist entspricht den römischen Zahlen, die 3 Versuche eines Spielers werden addiert. Spielsteine, die auf einer Trennlinie oder außerhalb des Dreiecks liegen, zählen keinen Punkt. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.

 

Rundmühle (Mola Rotunda) 2 Spieler

Die Spieler haben je drei Steine (der eine helle, der andere dunkle oder je drei leere PET-Flaschen )zur Verfügung und setzen ihre Steine abwechselnd, je einen Stein. Das Ziel, um das Spiel zu gewinnen, ist, dass man seine drei Steine auf drei Schnittpunkten einer (geraden) Linie liegen hat und dadurch eine Mühle bildet. Es darf nicht mit den Steinen gesprungen werden, sondern man schiebt sie nur auf einen der nächsten Schnittpunkte.

Variante: Eine Mühle kann auch auf der Kreislinie gebildet werden

Sybilla Windisch

 

 

 

Einweihungstag-römische Spezialitäten