KEKS - Lappersdorfer Schüler:innen erkunden europäische Koch-und Esskultur

Braniewo

Dzień dobry!

Das heißt „Guten Tag“ auf Polnisch und ist neben dziękuję (danke) leider das Einzige, was wir auf unserer Fahrt an polnischen Wörtern behalten konnten. Aber was haben wir in Polen überhaupt gemacht? Unser einwöchiger Ausflug hat sich rund ums Essen gedreht. Genauer gesagt darum, die Esskulturen anderer Länder kennenzulernen – in diesem Fall Polen. Von Restaurantbesuchen in unserer Gaststadt Braniewo über das Pfefferkuchenmuseum in Thorn bis hin zum Pilzesammeln nah an der russischen Grenze war alles dabei. Wir haben uns sogar selbst einmal in die Küche einer Gastronomieschule versucht und haben unter anderem Pierogi zubereitet. Kurzum können wir sagen: Wir waren immer richtig satt mit den köstlichen Gerichten der polnischen Küche!

Zusammen mit den französischen und griechischen Schülern, die auch am Erasmus-Projekt beteiligt sind, waren wir in einem Schulheim untergebracht. Die polnische Kultur war definitiv nicht die einzige, die wir näher kennengelernt haben. Wir haben nicht nur griechische und französische Schimpfwörter und Tänze gelernt, sondern für eines der Mädchen Happy Birthday in 4 verschieden Sprachen gesungen.

Highlights unserer Woche waren auf jeden Fall die Tagesausflüge nach Danzig und Thorn und ein Food Truck Festival in Braniewo.

Nach 6 Tagen Polen können wir also sagen, dass wir unfassbar viel Spaß am Essen sowie mit den Leuten hatten.

 

Zuletzt danken wir dem Erasmus-Programm der Europäischen Union, dem Landratsamt Regensburg und der Sanddorf-Stiftung für die finanzielle Unterstützung der Fahrt! dziękuję!

Das Gymnasium Lappersdorf hat sich mit der Deutschen Schule Prag und dem Liceo Scientifico „P.S. Mancini“ in Avellino auf den Weg gemacht, das Europäische Kulturerbejahr 2018 zu feiern.

Der Auftakt dazu fand in Regensburg statt, wo 12 Schülerinnen und Schüler von jeder Schule den bedeutenden Ort St. Emmeram näher unter die Lupe nahmen.

Unter der Koordination von Frau Reindlmeier, Herrn Weißgerber und Herrn Kufner fanden verschiedene Workshops statt, die den Ort in historischer, baukultureller, filmischer und fotografischer Hinsicht wieder stärker in das Licht der Öffentlichkeit rückten.

Hier möchten wir auch Frau Grüninger-Schmitz und Stephanie Reiterer und Jan Weber-Ebnet von bauwärts für die großartige Unterstützung danken.

Im Folgenden Video, das ebenfalls während des Workshops entstand, kann man einen guten Eindruck von dem besonderen europäischen Geist erfahren, der unter den Projektteilnehmerinnen und Teilnehmern herrschte.

https://youtu.be/lr8Q9H2R2mI

Im Blog können die einzelnen Aktionen nochmals nachgelesen werden…

Im Juni findet der nächste Workshop in Prag statt, wo die Kolbenka näher in den Blick genommen werden soll – die Schülerinnen und Schüler freuen sich darauf schon genauso wie das Projektteam.

Vielen Dank gerade auch an das Erasmus+ Programm, durch das solche Projekte möglich gemacht werden können!

Welterbe macht Schule

Gemeinsam mit unseren Partnerschulen in Prag und Avellino begehen wir 2018 das Europäische Kulturerbejahr. Dabei beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Denkmalen europäischer Geschichte und deren historischen Verbindungen untereinander. Jeweils ausgehend von einer Welterbestätte loten die Schulteams die verbindenden Aspekte des kulturellen Erbes aus. Sie erkunden Orte des Erinnerns und Orte, die eine Rolle spielen für die regionale Identität, aber auch solche, die Bruchstellen deutlich werden lassen.

Am Gymnasium Lappersdorf ging es am 14. März um eine Regensburger Patrizierfamilie, die im 15. Jh. zu den einflussreichen Fernhandelskaufleuten in Europa zählte. Ihr Stammsitz, das mittelalterliche Runtingerhaus, zählt zu den repräsentativsten Bauten Regensburgs.

Die Klasse 7c bereitete sich im Vorfeld intensiv auf den Besuch in der Regensburger Altstadt vor und konnte vor Ort im Runtingerhaus alle Filmaufnahmen nach Plan durchführen. Neben dem Erstellen der Drehbücher, dem Auswendiglernen der Texte war auch die Vorbereitung und Bereitstellung von Technik und Accessoires eine große Aufgabe, welche die Schülerinnen und Schüler mit Bravour geleistet haben. Gleich im Anschluss machten sich die Filmteams ans Schneiden der Filme, um das Leben einer Patrizierfamilie im Mittelalter medial wiederauferstehen zu lassen. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein! Vielen Dank an die Welterbestätte der Stadt Regensburg, denkmal aktiv und Erasmus+ für die Unterstützung!

Lost traces

Im Kontext des Neubaus der Regensburger Synagoge und im Rahmen des Projektes LOST TRACES... zum europäischen Kulturerbejahr 2018 wurden jüdischen Spuren im Regensburger Stadtraum untersucht.

Ein Projektteam aus Schülern der Deutschen Schule Prag, dem Gymnasium Lappersdorf und der FOS/BOS Regensburg beleuchtete Relike jüdischer Orte, jüdischer Architektur und jüdischer Kultur in Regensburg.

Ausgangspunkt der Projekttage war die Neupfarrkirche, die aktuell eine begleitende Ausstellung zum Neubau der Synagoge zeigt. Gearbeitet wurde zudem im Workshopraum des Deggingers in unmittelbarer Nähe.Die Ergebnisse des ganzen Projektes wurden am Samstag in der Luzerngasse am Bauzaun der Synagogen-Baustelle präsentiert.

Am Sonntagmittag endete das Projekt mit einer Baustellenführung und einem Abschlussfest mit Interessierten aus der Gemeinde.

Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr anspruchsvolles und spannendes Projekt, das großes Engagement erforderte. Die Ergebnisse, die dann einer breiten Öffentlichkeit am Brixener Hof präsentiert werden konnten, konnten sich wirklich sehen lassen. Einen herzlichen Dank an alle Unterstützer, Förderer und Teilnehmer!