Regensburg trifft Bretagne: Schüleraustausch mit Croissants und Atlantikluft


Regensburg trifft Bretagne: Schüleraustausch mit Croissants und Atlantikluft
Wir kamen endlich an Gare de l’Est in Paris an, nachdem wir eine lange, aber auch aufregende Zugfahrt hinter uns gebracht hatten. Bereits beim Ankommen war die einzigartige Stimmung dieser global bekannten Metropole zu spüren. Bevor wir jedoch mit unserer Erkundungstour starteten, hatten wir zunächst die Möglichkeit, im Hotel eine kurze Pause einzulegen. Dort hatten wir die Gelegenheit, uns frisch zu machen, ein wenig zu relaxen und uns herauszuputzen, um bestmöglich auf den bevorstehenden Tag in Paris vorbereitet zu sein. Nach der Pause gingen wir auf Besichtigungstour. Unser erster Halt waren die berühmten Champs-Élysées. Wir schlenderten über die große Prachtstraße und bewunderten die schicken Geschäfte und Cafés.
Am Ende der Straße erhob sich der imposante Arc de Triomphe, der uns alle sehr beeindruckte. Anschließend ging es weiter zu der bekannten Galeries Lafayette. Wir nutzten die Gelegenheit, neben der beeindruckenden Architektur ein wenig einzukaufen und das französische Flair aufzuschnappen. Geplant war danach der Besuch des Eiffelturms – ein absolutes Highlight, das den meisten von uns wohl für immer in Erinnerung bleiben wird. Zahlreiche Fotos wurden selbstverständlich geschossen, damit wir diese besonderen Augenblicke festhalten.
Wir setzten am nächsten Morgen unsere Erkundungstour fort. Wir benutzten auch die Pariser Metro, mit der wir bequem zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten gelangten. Wir statteten der Île-de-la-Cité einen Besuch ab, wo wir die imposante Kathedrale Notre-Dame bewundern konnten. Trotz der gegenwärtigen Restaurierungsarbeiten an diesem historisch bedeutsamen Ort war es faszinierend, ihn live zu sehen. Daraufhin ging es zum Louvre, dessen prachtvolle Glaspyramide schon von außen ein echter Eyecatcher war. Nachmittags machten wir uns auf den Weg zur Gare Montparnasse, wo wir in den TGV nach Brest einstiegen. Dort erfolgte bereits ein herzlicher Empfang durch unsere Gastfamilien, die uns offen und freundlich aufnahmen, wodurch wir uns sofort willkommen fühlten.
Der erste Tag in Brest war relativ entspannt. Das schöne Wetter wurde von vielen für ein Picknick am Strand genutzt, während andere eine kleine Wanderung in Lennon machten oder gemächlich mit einem Eis an den Booten entlang schlenderten. Auf diese Weise konnten wir die malerische Schönheit der Bretagne direkt genießen und erste Eindrücke vom Alltag in Frankreich gewinnen.
In den darauffolgenden Tagen fanden viele aufregende Aktivitäten und Ausflüge statt. Unser Ausflug in die Aquashow war besonders faszinierend, da wir dort verschiedene Meeresbewohner und beeindruckende Raubvögel aus nächster Nähe sehen konnten. Anschließend fuhren wir zur Pointe du Raz, einer spektakulären Felsklippe mit einem atemberaubenden Blick auf den weiten Atlantik. Der starke Wind blies uns um die Ohren, und der salzige Duft des Meeres war einfach wunderbar. Für viele von uns war die besondere Atmosphäre dort ein unvergessliches Erlebnis.
Ein weiteres Highlight stellte unser Ausflug in das reizvolle, aus dem Mittelalter stammende Locronan dar, wo man sich durch verschlungene Gassen und an historischen Steinhäusern vorbeischlängelt. Besonders interessant war die Demonstration der Herstellung des traditionellen bretonischen Kuchens „Kouign Amann“. Der dabei entstandene köstliche Duft machte uns allen sofort Appetit. Danach beteiligten wir uns an einer kleinen Schnitzeljagd, die es uns ermöglichte, die Stadt auf spielerische Weise eigenständig zu erkunden und dabei viele interessante Ecken zu entdecken.
Wir besuchten Douarnenez zusammen mit unseren französischen Austauschpartnern. Zunächst war das Hafenmuseum im Port Musée vorgesehen, wo wir viel über die Geschichte des Hafens und alte Schiffe erfuhren. Wir gingen anschließend auf dem Küstenweg des Plomarc’h spazieren, wo wir die beeindruckende Aussicht auf das Meer genießen konnten. Daraufhin sahen wir einen Film über den Sardinenfischfang, der in dieser Gegend eine lange Tradition besitzt. Im Anschluss daran durften wir selbst von den Sardinen kosten, was für einige eine neue kulinarische Erfahrung darstellte.
Am letzten Tag machten wir noch einen Ausflug nach Quimper. In dieser traumhaften Stadt mit ihren pittoresken Fachwerkhäusern, schmalen Gassen und den kleinen, sorgfältig gestalteten Boutiquen wurden wir zum Flanieren und Shoppen eingeladen. Ein besonders interessanter Teil war der Besuch im Heimatmuseum, wo uns die traditionellen bretonischen Trachten und zahlreiche kulturelle Besonderheiten der Region näher erklärt wurden.
Diese Woche bot zahlreiche unvergessliche Eindrücke, neue Erfahrungen und aufregende Begegnungen. Der Austausch hat uns einmal mehr die enorme Bedeutung der Beherrschung einer Fremdsprache vor Augen geführt – nicht nur für die Kommunikation, sondern auch für das echte Entdecken neuer Kulturen, Lebensweisen und Menschen. Diese Reise hat uns demonstriert, welchen Gewinn es mit sich bringen kann, offen für Neues zu sein. Wir werden uns gewiss noch lange an diese großartige und traumhafte Zeit erinnern.
Vielen Dank an das DFJW, den Landkreis Regensburg, die Heimatgemeinden und das Erasmus+ Programm der EU für die Förderung des Austausches mit Brest, Châteaulin, Pleyben und Guilers.
Areti Maria Kafchitsas, 9c
Jugend Debattiert Grenzenlos mit der Deutschen Schule in Prag

Unter diesem Motto fuhr das Team von „Jugend Debattiert Grenzenlos“ des GL in Begleitung von Frau Roßberger und Herrn Heilmann Ende Mai für eine Woche nach Tschechien. Im Vordergrund stand ein hochkarätiger Workshop mit Tim Wagner, einem der Initiatoren des Programms „Jugend Debattiert“. Die Teilnehmenden beider Schulen konnten dabei viel dazulernen und lieferten sich am Ende der Woche in der Aula der Deutschen Schule Prag eine spannende und faire Abschlussdebatte zur Frage „Soll das Fach Geschichte in Schulen durch das Fach Zukunft ersetzt werden?“. (Spoiler: Man kann darüber streiten, aber mit Kultur, Substanz und Stil.)
Am selben Tag besuchte rein zufällig auch die Kultusministerin Bayerns Anna Stolz die Schule und bekam so noch einen weiteren interessanten Einblick in deren Arbeit.
Das weitere Programm der Woche folgte dem Motto „Erinnerung verbindet“. Die Prager Schülerinnen und Schüler zeigten uns besondere Orte in ihrer Stadt, die mit der Geschichte unter dem Nationalsozialismus und später der sozialistischen Diktatur in Zusammenhang stehen.
Besonders beeindruckend war für viele der Besuch des Prager Hauptsitzes von „Radio Free Europe“, das seit den Zeiten des kalten Krieges unter großen Gefahren versucht, Länder ohne freie Presse mit unabhängigen Informationen zu versorgen und derzeit befürchten muss, vom Hauptgeldgeber USA nicht mehr unterstützt zu werden.
Auch die Führung in Lidice, einem von den Nationalsozialisten 1944 ausradierten Dorf außerhalb Prags, machte Geschichte greifbar und hinterließ große Betroffenheit sowohl bei den Jugendlichen als auch den begleitenden Lehrkräften.
Umso schöner war es zu sehen, wie offen, freundschaftlich und frei sich die Jugendlichen aus Prag und Lappersdorf zusammenfanden. Hier sind Freundschaften entstanden, die den Zweck der Reise – Völkerverständigung und Erfahrungsaustausch – wunderbar unterstreichen und einen positiven Blick auf die besagte Zukunft mehr als rechtfertigen.
Bericht zum Austausch mit Vigo


Austausch mit Vigo
Im Mai 2025 machten sich 17 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lappersdorf auf den Weg nach Vigo im Nordwesten Spaniens. Im Rahmen eines Erasmus+-Austausches verbrachten sie eine Woche bei Gastfamilien und nahmen an einem vielfältigen Lernprogramm teil, das sportliche, kulturelle und ökologische Inhalte miteinander verband. Der Austausch förderte nicht nur die Sprachpraxis in Englisch und Spanisch, sondern auch die soziale Kompetenz, das Verantwortungsbewusstsein und das interkulturelle Verständnis der Teilnehmenden. Europa wurde in diesen Tagen auf lebendige Weise erlebbar.
Gleich nach der Ankunft wurden die Jugendlichen herzlich von ihren Gastfamilien empfangen. Der unmittelbare Einstieg in den spanischen Alltag ermöglichte eine schnelle kulturelle Integration und stellte die Schülerinnen und Schüler vor neue Herausforderungen: Sie bewegten sich in einem fremden Umfeld, übernahmen Verantwortung für sich selbst und passten sich mit Offenheit und Flexibilität an neue Lebensgewohnheiten an. Der Austausch begann damit nicht im Klassenzimmer, sondern mitten im Leben.
Bereits am zweiten Tag führte ein Ausflug die Gruppe nach Santiago de Compostela, einen bedeutenden Ort europäischer Geschichte und Kultur. Beim gemeinsamen Erkunden der historischen Altstadt und dem Austausch mit den spanischen Partnerinnen und Partnern entwickelten die Jugendlichen ein stärkeres Bewusstsein für das kulturelle Erbe Europas. Gespräche über Religion, Geschichte und gesellschaftliche Entwicklungen förderten nicht nur das historische Verständnis, sondern auch die Fähigkeit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede im europäischen Kontext wahrzunehmen.
Am darauffolgenden Tag rückte die körperliche Aktivität in den Mittelpunkt. In internationalen Teams spielten die Jugendlichen ein Fußballturnier, bevor sie am Nachmittag an einem Surfkurs an der Atlantikküste teilnahmen. Diese sportlichen Aktivitäten stärkten nicht nur den Teamgeist und das gegenseitige Vertrauen, sondern boten auch die Gelegenheit zur nonverbalen interkulturellen Kommunikation. Gleichzeitig setzten sich die Jugendlichen mit dem Naturraum „Meer“ auseinander und reflektierten den bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Der Samstag und Sonntag standen ganz im Zeichen der individuellen Begegnungen mit dem Gastland. Die Schülerinnen und Schüler verbrachten die Tage in ihren Gastfamilien, unternahmen Ausflüge, besuchten Märkte oder nahmen an Familienfeiern teil. Diese Einblicke in Alltag, Konsumverhalten und Rollenbilder ermöglichten ein Lernen aus erster Hand. Dabei wurden nicht nur sprachliche Fähigkeiten weiter geschult, sondern auch Empathie und kulturelles Verständnis vertieft.
Am Montag besuchten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Gastgebern den Schulunterricht und nahmen unter anderem an Stunden in Musik und Naturwissenschaften teil. Durch das gemeinsame Lernen wurden fachliche, methodische und soziale Kompetenzen in einem internationalen Kontext gestärkt. Im Anschluss erkundeten die Teilnehmenden bei einer interaktiven Stadtrallye die Innenstadt von Vigo – eine kreative Gelegenheit, sich spielerisch mit Geschichte, Architektur und Alltagsleben auseinanderzusetzen und dabei ganz selbstverständlich auf Englisch zu kommunizieren.
Ein besonderes Highlight erwartete die Gruppe am Dienstag: der Besuch der Cíes-Inseln, eines geschützten Naturparks vor der galicischen Küste. Bei einer naturkundlichen Führung, Gesprächen über Biodiversität und nachhaltigen Tourismus sowie dem bewussten Erleben der einmaligen Naturkulisse setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ökologischen Fragestellungen auseinander. Diese direkte Erfahrung der Umwelt schärfte das Bewusstsein für die Bedeutung von Naturschutz und verantwortungsvollem Reisen.
Am letzten Tag hieß es schließlich Abschied nehmen – nicht ohne emotionale Momente. Die Jugendlichen verabschiedeten sich von ihren Gastfamilien und nutzten die Rückreise, um ihre Erlebnisse gemeinsam zu reflektieren. In kleinen Gesprächsrunden und schriftlichen Notizen hielten sie zentrale Erfahrungen fest und entwickelten Ideen für zukünftige Projekte. Dabei wurde deutlich, wie sehr dieser Austausch zum persönlichen Wachstum beigetragen hat.
Die Fahrt nach Vigo war weit mehr als ein schulisches Projekt. Sie ermöglichte unmittelbare Erfahrungen mit Vielfalt, Partnerschaft und europäischer Verantwortung. Durch die Kombination aus Bewegung, Natur, Sprachen und Alltagsbegegnungen entstand ein ganzheitliches Lernumfeld, das die Jugendlichen sowohl fachlich als auch persönlich gestärkt hat. Sie kehrten nicht nur motiviert und sprachlich sicherer zurück, sondern auch mit dem klaren Bewusstsein, Teil eines gemeinsamen Europas zu sein.
Franz Kufner
Bericht zum Austausch mit Larisa

Im Januar 2025 durften wir 20 griechische Schülerinnen und Schüler aus Larisa im Rahmen des Erasmusprogramms mit dem Thema „Active Together – No Screens But Sports“ bei uns in Lappersdorf begrüßen. Ziel war es, interkulturelle Kompetenzen zu fördern, Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen und Freundschaften über Grenzen hinweg zu knüpfen. Bereits vor der Reise tauschten sich die Teilnehmer über Social-Media-Kanäle aus und bereiteten sich so auf den Austausch vor. Das Programm in Lappersdorf umfasste dann vielfältige Aktivitäten wie Eisstockschießen, Schlittenfahren, einen Besuch des Waldwipfelwegs, Bouldern, Kegeln und Eislaufen. Für viele der südländischen Gäste waren diese Aktivitäten in Schnee und Eis eine völlig neue Erfahrung und das Programm schuf bleibende Erinnerungen für alle Beteiligten.
Im Mai reisten dann unsere Jugendlichen der 9. Jahrgangsstufe mit Frau Pintarelli und Frau Lehner nach Griechenland. Die ersten Tage in Larisa beinhalteten sportliche Aktivitäten wie Hockey, Bogenschießen, Basketball, Volleyball, Tennis und Goalball (eine paralympische Disziplin) sowie kulturelle Ereignisse wie Stadtführungen in Larisa und Megalovryso sowie einem Besuch im „Diachronic Museum“ von Larisa. Es folgten Ausflüge nach Platamonas, einem kleinen Ort am Meer mit einer schönen historischen Burg, Wanderungen in der Natur und kulturelle Erlebnisse wie einem Tanzkurs, bei dem wir griechische Tänze erlernten. Der Austausch bot den Jugendlichen die Möglichkeit, das griechische Leben und die Kultur intensiv zu erleben und ihren Horizont zu erweitern. Besonders bereichernd waren die gemeinsamen Aktivitäten und das Kennenlernen der Gastfamilien.
Beide Begegnungen – die in Lappersdorf im Januar und die in Larisa im Mai – waren für alle eine wertvolle Erfahrung, die das Verständnis füreinander vertiefte und den interkulturellen Dialog förderte.
Bericht zum Austausch mit Avellino

Anfang April 2025 ging es für die Italiener der 10c nach Avellino, eine kleine, aber feine Stadt in Süditalien, wo wir eine Woche bei italienischen Gastfamilien verbrachten. Die Hinfahrt im Bus war zwar lang, die Begrüßung vor Ort war dafür umso herzlicher.
An den freien Tagen unternahmen viele Schüler mit ihren Gastfamilien Ausflüge nach Neapel, ans Meer oder in die nächstgrößere Stadt.
Neben den typischen Familienausflügen erwartete uns ein vielseitiges Programm: ein Tag am Liceo Scientifico Statale „P.S. Mancini“, eine Stadtrallye durch Avellino, Ausflüge nach Neapel, Salerno und Pompeji – und sogar eine Mozzarellaverkostung. Sagen wir es mal so: Letztere war auf jeden Fall authentisch. Geschmeckt hat es allerdings eher den Lehrkräften. Am Ende der Woche gab es ein Abschiedsfest mit unseren Austauschpartnern – mit Musik, Essen und viel Tanzen.
Doch das Beste: Der Austausch war damit noch nicht vorbei.
Ende Mai und Anfang Juni kamen die italienischen Schüler zu ihrem Gegenbesuch nach Lappersdorf. Wir hatten zwar nicht das perfekte Wetter – doch das Programm konnte sich auch sehen lassen: Neben einem Stadtrundgang durch Regensburg standen auch Ausflüge nach Nürnberg und eine gemeinsame Schifffahrt zur Walhalla auf dem Plan. In der Freizeit besuchten einige Schüler mit ihren Austauschpartnern das Kloster Weltenburg, die Großstadt München und natürlich – typisch deutsch – bayerische Wirtshäuser. Es blieb genug Zeit, um einfach Zeit miteinander zu verbringen – in den Familien, beim Picknick auf der Walhalla oder während des Abschiedsabends im Bowlingcenter, wo sowohl die deutschen als auch italienischen Schüler ihr Talent beweisen konnten.
Auch wenn es insgesamt nur ein paar Wochen waren, haben wir in dieser Zeit total viel erlebt, neue Leute kennengelernt und irgendwie gemerkt, dass ein Austausch nicht nur aus Sprache besteht, sondern auch aus Offenheit, neuen Freundschaften, manchmal Improvisation – und ganz viel Pizza und Schweinebraten.
Leonie Mahrer und Lilian Mayer (Klasse 10c)
Austauschrunde unter neuem Motto

Schüleraustausch mit dem Experimentellen Gymnasium No.1 in Larisa (15. – 21. April 2024)

Vom 15. bis 21. April 2024 reisten 14 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lappersdorf, begleitet von ihren Lehrerinnen Beate Lehner und Anja Heil, nach Larisa in Griechenland. Ziel des Austauschprojekts war es, die interkulturelle Kompetenz der Jugendlichen zu stärken, die griechischen Ostertraditionen kennenzulernen und gleichzeitig die Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. Während des Aufenthalts spielten zudem die Nachhaltigkeitsziele der UNESCO eine zentrale Rolle.
Vorbereitung
Die Vorbereitung auf den Austausch begann bereits vor der Reise, als die Schülerinnen und Schüler über digitale Kommunikationsplattformen Kontakt zu ihren griechischen Gastfamilien aufnahmen. Durch diesen Austausch in englischer Sprache konnten sie ihre Sprachkenntnisse verbessern und sich auf die kulturellen Unterschiede, wie z. B. verschiedene Tagesabläufe, vorbereiten. Diese Vorbereitungen schärften das interkulturelle Bewusstsein der Jugendlichen und förderten ihre globale Bürgerschaft.
Ankunft und erste Aktivitäten
Am Montag, den 15. April, reisten die Schülerinnen und Schüler nach Thessaloniki und wurden in Larisa herzlich von ihren Gastfamilien empfangen. Der darauffolgende Tag begann mit einer „Icebreaker“-Aktivität in der Gastschule, die den Jugendlichen half, erste Kontakte zu knüpfen und sich in der neuen Umgebung zu orientieren. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Schulleitung und den Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche erhielten die Schüler einen Einblick in die religiösen und kulturellen Inhalte des griechischen Osterfests. Diese gruppendynamischen Aktivitäten förderten die sozialen und sprachlichen Kompetenzen der Teilnehmenden.
Exkursion zu den Meteora-Klöstern
Am Mittwoch stand der Besuch der berühmten Meteora-Klöster auf dem Programm, eine bedeutende religiöse und historische Stätte. Durch Vorträge und Führungen konnten die Schülerinnen und Schüler mehr über die kulturelle und religiöse Bedeutung der Region erfahren. Diese Exkursion förderte das Verständnis für den Schutz historischer Stätten und die Bedeutung nachhaltigen Tourismus, der auf den Erhalt von Kulturdenkmälern abzielt. Der Tag wurde mit einer Wanderung durch die Eichenwälder und einem Besuch der Stadt Trikala abgeschlossen, wo die Schüler weitere kulturelle und religiöse Sehenswürdigkeiten erkundeten.
Kreative Workshops und Stadterkundung
Am Donnerstag wurden die Schülerinnen und Schüler von Larisas Bürgermeister empfangen und erhielten eine Führung durch die Stadt. Sie nahmen an kreativen Workshops teil, in denen sie griechische Osterkerzen verzierten und Osterschmuck herstellten. Diese Aktivitäten ermöglichten es den Jugendlichen, ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten und gleichzeitig mehr über die griechischen Ostertraditionen zu erfahren. Der interkulturelle Austausch in diesen Workshops stärkte das friedliche Zusammenleben und die Zusammenarbeit in einer vielfältigen Umgebung.
Osterbräuche und Festlichkeiten
Der Freitag war den traditionellen griechischen Osterbräuchen gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler backten gemeinsam mit ihren Gastfamilien typische Osterplätzchen und süßes Brot. Der Nachmittag wurde auf einem Ostermarkt verbracht, wo die Jugendlichen die regionale Kultur hautnah erleben konnten. Der Tag endete mit einem Grillfest, bei dem die Gastfreundschaft der griechischen Familien im Mittelpunkt stand und die Schüler die Gelegenheit hatten, tiefere Einblicke in die kulinarischen Traditionen des Landes zu gewinnen.
Archäologische Exkursion nach Dion
Am Samstag führte ein Ausflug die Gruppe nach Dion, einer historischen Stadt, die für ihre archäologischen Ausgrabungen bekannt ist. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten die antiken Stätten und lernten mehr über die griechische Geschichte. Anschließend unternahmen sie eine Wanderung zum Orlias-Wasserfall, was ihr Bewusstsein für den Naturschutz und die Erhaltung natürlicher Lebensräume schärfte. Der Tag endete mit einem Abschiedsfest, das die sozialen Bindungen zwischen den deutschen und griechischen Schülerinnen und Schülern weiter vertiefte.
Fazit
Am Sonntag reisten die Schülerinnen und Schüler zurück nach Deutschland, bereichert mit vielen neuen Eindrücken, Souvenirs und wertvollen interkulturellen Erfahrungen. Diese Woche in Griechenland bot eine wertvolle Gelegenheit, die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken und die interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Durch die Begegnungen mit der griechischen Kultur und den Ostertraditionen konnten die Jugendlichen nicht nur ihre sozialen Fähigkeiten weiterentwickeln, sondern auch tiefere Einblicke in die Geschichte und das Brauchtum des Landes gewinnen.
Lernmethoden und Aktivitäten
Während des Austauschprogramms wurden unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden angewendet, die sowohl sprachliche als auch interkulturelle Fähigkeiten förderten.
- Vorbereitung: Nutzung digitaler Kommunikationsplattformen zur Kontaktaufnahme mit den Gastfamilien und zum interkulturellen Vergleich von Tagesabläufen.
- Kennenlernen: Gruppenaktivitäten und „Icebreaker“-Spiele in gemischt-nationalen Teams, die das interkulturelle Lernen und die Zusammenarbeit förderten.
- Exkursionen: Vorträge und Führungen in den Meteora-Klöstern sowie Wanderungen in der Natur, die das Verständnis für kulturelle und ökologische Zusammenhänge vertieften.
- Workshops: Kreative Aktivitäten zur Herstellung von Osterschmuck und Stadterkundungen, die den interkulturellen Austausch und die kreative Kompetenz förderten.
- Traditionen: Gemeinsames Backen und Teilnahme an Osterfesten, die den Schülern ein tieferes Verständnis für die lokalen Bräuche und kulinarischen Traditionen vermittelten.
Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung
Das Austauschprogramm leistete einen wichtigen Beitrag zur Förderung mehrerer Ziele der nachhaltigen Entwicklung:
- Bildung und interkulturelle Kompetenz: Durch die Verbesserung der Sprachkenntnisse und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen wurde das Bewusstsein für globale Zusammenhänge geschärft.
- Kulturerbe und Nachhaltigkeit: Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ein tieferes Verständnis für den Schutz historischer Stätten und nachhaltigen Tourismus.
- Umweltschutz: Durch den Besuch von Naturdenkmälern und die Wanderung zum Orlias-Wasserfall wurde das Bewusstsein für den Erhalt natürlicher Lebensräume gefördert.
- Friedliches Miteinander: Die Zusammenarbeit in internationalen Gruppen förderte die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen und zeigte, wie wichtig ein friedliches Miteinander in einer globalisierten Welt ist.
Insgesamt war der Austausch ein großer Erfolg und verdeutlichte, wie wertvoll internationale Projekte für die Förderung von Bildung, kulturellem Austausch und Nachhaltigkeit sind.
Herzlichen Dank an das Erasmus+Programm der Europäischen Union sowie dem Landratsamt Regensburg für die Unterstützung bei diesem Austausch!
Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Lappersdorf und den Partnerschulen in der Bretagne (10. – 17. Mai 2024)


Vom 10. bis 17. Mai 2024 fand ein Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Lappersdorf und drei Partnerschulen in der Bretagne, Frankreich, statt. Insgesamt nahmen 35 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe an diesem Austausch teil. Ziel des Programms war es, die mündlichen Fähigkeiten in der französischen Sprache zu verbessern, das Interesse an der Kultur und Geschichte Frankreichs zu stärken sowie das Umweltbewusstsein zu schärfen.
Ziele und Hintergrund
Der Austausch diente primär der Förderung der Sprachkompetenz im Französischen. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem interkulturellen Austausch sowie der Auseinandersetzung mit Themen des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung. Dabei wurde auf eine vertiefte Reflexion zu verantwortungsvollem Konsum und der Bedeutung des Schutzes von Meeresökosystemen eingegangen. Die Schüler beschäftigten sich intensiv mit Fragen der Nachhaltigkeit und entwickelten Ansätze, um die Natur aktiv zu schützen.
Vorbereitung
Bereits im Vorfeld des Austauschs wurden die Schüler durch den Besuch französischer und griechischer Erasmusgruppen in Deutschland auf das Programm vorbereitet. Mithilfe digitaler Kommunikationsmittel erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Präsentationen über die Kultur und Natur der Bretagne in französischer Sprache. Besonders im Fokus stand dabei die Vermittlung von Wissen über Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Diese Vorbereitungen stärkten die Sprachkompetenzen und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit der Fremdsprache.
Programmablauf
Tag 1: Erkundung der Halbinsel Crozon
Am ersten Tag erkundeten die Schülerinnen und Schüler in multinationalen Gruppen die Halbinsel Crozon. Neben der Beobachtung der einzigartigen Flora und Fauna der Region trugen sie aktiv zum Umweltschutz bei, indem sie Müll an den Stränden sammelten. Diese Aktivität förderte nicht nur den Gebrauch der französischen Sprache, sondern sensibilisierte die Teilnehmenden auch für ökologische Themen und die Wichtigkeit des Schutzes natürlicher Lebensräume.
Tag 2: Fischfangtradition und regionale Spezialitäten
Der zweite Tag führte die Gruppe in die Städte Douanarez und Locronan, wo sie sich mit der bretonischen Fischfangtradition vertraut machten. Ein örtlicher Fischer erklärte den Schülerinnen und Schülern nachhaltige Methoden der Fischerei, die den Schutz der Meeresökosysteme unterstützen. Gleichzeitig lernten sie durch die Verkostung lokaler Spezialitäten die Bedeutung eines nachhaltigen Konsums kennen. Dies verdeutlichte, wie eng regionale Traditionen und ökologische Verantwortung verknüpft sind.
Tag 3: Besuch einer Crêperie und Stadtführung in Quimper
Am dritten Tag stand der Besuch einer traditionellen Crêperie auf dem Programm. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler alles über die Herstellung von Crêpes und Galettes, zwei regionalen Spezialitäten. Eine anschließende Stadtführung in Quimper bot ihnen die Möglichkeit, die kulturelle Bedeutung dieser Stadt kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten dabei erneut in gemischtnationalen Gruppen und nutzten die Fremdsprache aktiv zur Dokumentation ihrer Erfahrungen.
Tag 4: Besuch des Aquariums "Océanopolis" und Stadtführung in Brest
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des Aquariums "Océanopolis" in Brest, das den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die maritime Ökologie der Bretagne bot. Die Auseinandersetzung mit dem maritimen Lebensraum sensibilisierte die Jugendlichen für die Notwendigkeit des Schutzes von Meeresumgebungen. Anschließend folgte eine Stadtführung in Brest, bei der die Schülerinnen und Schüler mehr über die historische und militärische Bedeutung der Stadt erfuhren, was ihr Verständnis für europäische Geschichte und Friedenserziehung vertiefte.
Tag 5 und 6: Projektarbeit in multinationalen Gruppen
An den letzten beiden Tagen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in gemischtnationalen Gruppen an der Erstellung von Präsentationen und Kurzfilmen, die ihre Eindrücke der Reise zusammenfassten. Die Arbeit mit digitalen Medien förderte sowohl ihre Sprachkompetenzen als auch ihre Medienkompetenz. Durch die Reflexion über mögliche Berufswege in den Bereichen Umweltschutz und nachhaltiger Konsum erweiterten die Teilnehmenden zudem ihr Verständnis für nachhaltige Berufsfelder.
Lernergebnisse
Die Schülerinnen und Schüler verbesserten im Verlauf des Austauschs ihre sprachlichen Fähigkeiten, insbesondere in der mündlichen Ausdrucksfähigkeit. Zudem erlangten sie ein tiefes Verständnis für die Kultur und Geschichte der Bretagne. Die interkulturellen Erfahrungen, die sie in den gemischt-nationalen Gruppen sammelten, förderten ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Gleichzeitig schärften die verschiedenen Aktivitäten ihr Bewusstsein für Umweltschutz und nachhaltigen Konsum, was sowohl ihre persönliche Entwicklung als auch ihre zukünftige Berufswahl beeinflussen kann.
Fazit
Der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Lappersdorf und den Partnerschulen in der Bretagne war ein großer Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur ihre Sprachkenntnisse vertiefen, sondern auch wertvolle Einblicke in die bretonische Kultur und das Thema Nachhaltigkeit gewinnen. Durch ihre aktive Teilnahme an umweltbewussten Aktivitäten und den Austausch über nachhaltige Konsummuster leisteten sie einen bedeutenden Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Dieser Austausch förderte die interkulturelle Zusammenarbeit und legte die Grundlage für weitere erfolgreiche Projekte.
Herzlichen Dank an das Erasmus+Programm der Europäischen Union sowie dem Landratsamt Regensburg für die Unterstützung bei diesem Austausch!
Schüleraustausch zwischen dem Institut Fonts de Glorieta und dem Gymnasium Lappersdorf (15. April – 22. April 2024)

Vom 15. bis 22. April 2024 fand ein erfolgreicher Schüleraustausch zwischen dem Institut Fonts de Glorieta und dem Gymnasium Lappersdorf statt. Dieser Austausch ermöglichte es den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, wertvolle sprachliche und kulturelle Kompetenzen zu entwickeln, während sie gleichzeitig interkulturelle Erfahrungen sammelten und soziale Fähigkeiten stärkten.
Montag, 15. April: Ankunft und Kennenlernen
Der erste Tag stand im Zeichen der Ankunft und des gegenseitigen Kennenlernens. Nach der Begrüßung durch die Gastfamilien erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Rahmenbedingungen des Austauschs. Die ersten interkulturellen Kontakte wurden geknüpft, und die Jugendlichen machten erste Erfahrungen mit dem Leben in den Gastfamilien. Dies förderte besonders das soziale Miteinander und das interkulturelle Verständnis.
Dienstag, 16. April: Tagesausflug nach Barcelona
Am zweiten Tag stand ein Tagesausflug nach Barcelona auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler nahmen an geführten Touren durch historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten teil, was ihnen einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kultur der Stadt gab. Dieser Ausflug trug zur Stärkung der europäischen Identität bei, indem er das Bewusstsein für die Bedeutung des kulturellen Erbes und die Vielfalt Europas schärfte.
Mittwoch, 17. April: Unterricht und Ausflug nach Cambrils
Der Mittwoch begann mit einer Unterrichtsstunde in Katalanisch und Deutsch, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Sprachkenntnisse erweiterten und durch gemeinsames Lernen ihre Zusammenarbeit stärkten. Danach folgte ein Ausflug nach Cambrils, wo interaktive Führungen das Verständnis für die lokale Kultur vertieften. Diese Aktivitäten schufen eine Verbindung zwischen sprachlicher und kultureller Bildung und förderten die Zusammenarbeit zwischen den Schülergruppen.
Donnerstag, 18. April: Tagesausflug nach Tarragona
Der Donnerstag stand im Zeichen der römischen Geschichte. Ein Tagesausflug nach Tarragona bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, tief in die antike Geschichte der Region einzutauchen. Historische und kulturelle Führungen vermittelten ihnen ein fundiertes Verständnis der römischen Vergangenheit und deren Bedeutung für die europäische Geschichte. Dies half den Jugendlichen, die europäische Identität und das gemeinsame kulturelle Erbe besser zu verstehen.
Freitag, 19. April: Schulführung und kulturelle Aktivitäten in Alcover
Am Freitag erkundeten die Schülerinnen und Schüler das spanische Schulsystem bei einer Führung durch das Institut Fonts de Glorieta. Diese Besichtigung ermöglichte einen direkten Vergleich mit dem deutschen Schulsystem und eröffnete spannende Diskussionen über Bildungspraxis. Nach dem Museumsbesuch und dem anschließenden Empfang im Rathaus von Alcover, wo die Jugendlichen die lokale Politik und Verwaltung kennenlernen konnten, wurde der Tag mit weiterem Unterricht abgerundet. Diese Aktivitäten förderten nicht nur das politische und kulturelle Verständnis, sondern auch die sprachlichen Fähigkeiten.
Samstag, 20. April und Sonntag, 21. April: Individuelle Aktivitäten mit den Gastfamilien
Das Wochenende war für individuelle Aktivitäten mit den Gastfamilien reserviert. Diese Zeit ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, das spanische Alltagsleben hautnah zu erleben und ihre Sprachkenntnisse in realen Situationen zu erweitern. Sie vertieften ihr interkulturelles Verständnis und stärkten gleichzeitig ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten. Diese persönlichen Erlebnisse trugen maßgeblich zur sozialen Integration und zum interkulturellen Lernen bei.
Montag, 22. April: Abreise nach Barcelona
Am letzten Tag des Austauschs reflektierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam über ihre gesammelten Erfahrungen. Die Abschiedszeremonie bot einen Rahmen, um zukünftige Kooperationen zu besprechen und die neu geknüpften Freundschaften zu feiern. Dies stärkte die langfristigen Beziehungen zwischen den beiden Schulen und legte den Grundstein für weitere gemeinsame Projekte.
Zusammenfassung der Lernmethoden und Lernergebnisse
Im Verlauf des Austauschprogramms kamen verschiedene Lehr- und Lernmethoden zum Einsatz, darunter Exkursionen, interaktive Führungen, Peer-Learning und das Leben bei Gastfamilien. Diese Ansätze förderten sowohl die sprachlichen als auch die kulturellen und sozialen Fähigkeiten der Teilnehmenden.
Die Schülerinnen und Schüler verbesserten ihre Sprachkompetenzen in Deutsch und Katalanisch, entwickelten ein tieferes Verständnis für kulturelle und historische Zusammenhänge und vertieften ihre interkulturellen Fähigkeiten durch den direkten Austausch mit ihren spanischen Gastgebern. Diese Ergebnisse unterstützen nicht nur die Ziele des Erasmus-Programms, sondern bereichern auch den individuellen Bildungsweg der Teilnehmenden.
Herzlichen Dank an das Erasmus+Programm der Europäischen Union sowie dem Landratsamt Regensburg für die Unterstützung bei diesem Austausch!
Schüleraustausch mit dem INSTITUTO MAGISTRALE STATALE „REGINA ELENA“

Im Zeitraum vom 15. bis 22. Oktober 2023 fand ein Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Lappersdorf und dem INSTITUTO MAGISTRALE STATALE „REGINA ELENA“ in Acireale, Italien, statt. Dieses Austauschprojekt hatte das Ziel, die sprachlichen und kulturellen Kompetenzen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu stärken. Zusätzlich wurden wichtige Themen der nachhaltigen Entwicklung in den Austauschaktivitäten behandelt.
Das Gymnasium Lappersdorf entsandte 15 Schülerinnen und Schüler des neusprachlichen Zweigs, die Italienisch im dritten Lernjahr lernen. Begleitet wurden die 14- bis 15-jährigen Jugendlichen von Michael Gerl, dem stellvertretenden Schulleiter und Lehrkraft für Italienisch, sowie von Claudia Rautenberger-Nowak, ebenfalls Italienischlehrerin. In Acireale wurden sie herzlich von ihren Gastfamilien empfangen.
Vorbereitung und Ablauf des Austauschs
Im Vorfeld des Austauschs fanden am 6. und 10. Oktober virtuelle Treffen im Rahmen des Italienischunterrichts statt, um die Schülerinnen und Schüler optimal auf den Austausch vorzubereiten und den Kontakt zu ihren italienischen Partnern zu knüpfen.
Der Austausch begann am 16. Oktober mit einem gemeinsamen Unterricht am Liceo Regina Elena, gefolgt von einer Stadtführung durch Acireale. Diese ersten Tage boten den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse in realen Situationen zu erproben und gleichzeitig das Verständnis für andere Kulturen zu vertiefen.
Am 17. Oktober stand ein ganztägiger Ausflug nach Taormina auf dem Programm, wo das antike Amphitheater besichtigt wurde. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit der kulturellen und historischen Bedeutung dieses Ortes auseinander, was ihnen einen tieferen Zugang zur italienischen Geschichte und ihrem Erhalt verschaffte.
Ein besonderer Höhepunkt des Programms war die Wanderung auf den Ätna am 18. Oktober. Geologische und historische Führungen begleiteten die Wanderung und vermittelten den Schülerinnen und Schülern wertvolle Erkenntnisse über die Natur und deren Schutz. Dies stärkte das Bewusstsein der Jugendlichen für ökologische Zusammenhänge und die Verantwortung für den Schutz natürlicher Ressourcen.
Am 19. Oktober besuchten die Schülerinnen und Schüler Catania, wo sie eine Stadtbesichtigung und den Besuch einer Kunstgalerie mit Schwerpunkt auf italienische Malerei seit dem 19. Jahrhundert erlebten. Diese kulturellen Aktivitäten förderten das Verständnis für die reiche Kunstgeschichte Italiens und erweiterten das historische Wissen der Teilnehmenden.
Am 20. Oktober reiste die Gruppe nach Messina, wo die Schülerinnen und Schüler an Stadtbesichtigungen teilnahmen und gemeinsame Referate präsentierten. Am Abend fand ein Abschiedsfest statt, das die Freundschaften zwischen den Jugendlichen und die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Schulen feierte.
Der 21. Oktober bot den Teilnehmenden Zeit für individuelle Aktivitäten in Kleingruppen und den Austausch mit den Gastfamilien, bevor am 22. Oktober die Rückreise angetreten wurde.
Das Austauschprogramm setzte auf eine Vielfalt an methodischen Ansätzen, darunter Tandem-Lernen, das Leben bei Gastfamilien, Peer-to-Peer-Lernen, Exkursionen in die Natur und kulturelle Workshops. Diese Methoden trugen nicht nur zur sprachlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bei, sondern auch zur Förderung interkultureller Kompetenzen.
Durch das Tandem-Lernen konnten die Jugendlichen ihre Sprachkenntnisse direkt im Austausch mit ihren italienischen Partnern verbessern. Das Leben bei Gastfamilien bot ihnen zudem eine tiefe Einsicht in die Traditionen und Lebensweisen ihrer Gastgeber. Diese Erfahrungen stärkten das Verständnis für gesellschaftliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten und bereiteten die Teilnehmenden auf eine zunehmend vernetzte und globale Welt vor.
Das Peer-to-Peer-Lernen ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, eigenständige Recherchen zu betreiben und ihre Präsentationsfähigkeiten zu vertiefen. Die Naturerkundungen, wie die Wanderung auf den Ätna, förderten das Umweltbewusstsein und das Verständnis für ökologische Fragen. Workshops zur italienischen Kunst vertieften nicht nur das Wissen über die italienische Malerei, sondern stärkten auch das kulturelle Bewusstsein und die Fähigkeit, sich in neuen und fremden Kontexten sicher zu bewegen.
Der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Lappersdorf und dem INSTITUTO MAGISTRALE STATALE „REGINA ELENA“ war ein voller Erfolg. Neben der Förderung der sprachlichen und kulturellen Fähigkeiten leistete das Programm einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung der Teilnehmenden für wichtige gesellschaftliche und ökologische Themen. Die enge Zusammenarbeit und die vielfältigen Aktivitäten legten den Grundstein für weitere erfolgreiche Austauschprojekte und vertieften das interkulturelle Verständnis der beteiligten Schülerinnen und Schüler.
Herzlichen Dank an das Erasmus+Programm der Europäischen Union sowie dem Landratsamt Regensburg für die Unterstützung bei diesem Austausch!



Europäisches KEKS-Kochbuch
Hier findet sich eine Auswahl der Rezepte, welche die Schülerinnen und Schüler während der Workshops ausprobiert haben.
ERASMUS + in Griechenland
Nach dem bereits erfolgten Besuch der griechischen Schüler in Regensburg stand nunmehr der Gegenbesuch in Larissa an und aufgrund der sich entspannenden pandemischen Lage konnte dieser tatsächlich verwirklicht werden.
Am 8. Mai starteten wir um kurz nach 5 Uhr per Zug vom Hauptbahnhof Regensburg zum Flughafen München und erreichten trotz Betätigung der Notbremse durch einen alkoholisierten Nachtschwärmer noch rechtzeitig den Termin für die Gepäckaufgabe. Am Terminal II konnten wir dann noch kurz diese besondere internationale Atmosphäre genießen, die Schülern wie Lehrern in den letzten Jahren der Pandemie so gefehlt hatte.
Nach einem zweistündigen Flug nach Thessaloniki mussten wir erst mit der ungewohnten Zeitverschiebung und sodann mit der doch ungewohnteren griechischen Schrift umzugehen lernen, doch sollten wir uns schnell an beides gewöhnen. Nach einer halbstündigen Fahrt zum Hauptbahnhof suchten wir uns in Thessalonikis China Town das Apartment, welches wir
für die Aufbewahrung des Gepäcks gebucht hatten, und unternahmen sodann einen kleinen Stadtspaziergang durch die Metropole am Mittelmeer.
Am späten Nachmittag traten wir dann unsere letzte Etappe an und fuhren mit der Bahn durch eine ausgesprochen malerische Landschaft weiter nach Larissa, wo wir von den Gastfamilien schon erwartet wurden.
Die Abholung durch die griechischen Familien gestaltete sich sehr herzlich und man erfuhr sofort eine überbordende Gastfreundschaft, die uns – auch die Lehrkräfte – in Empfang nahm. Der Transport zum Hotel und die Verpflegung am Abend wurden sofort organisiert – auch ein kurzer Stadtspaziergang erwartete uns alle.
Am nächsten Tag folgte die offizielle Begrüßung in der Schule, die sich ebenfalls außerordentlich offen und gastfreundlich zeigte – wir wurden von allen Klassen und Schülern begrüßt, es gab einen offiziellen Empfang und am Nachmittag wurde von beiden Schulen ein Baum als lebendige Erinnerung an das Projekt sowie als CO2 Kompensation gepflanzt. Im Anschluss begann unsere kulinarische Entdeckungsreise in einer Filo-Manufaktur, in der die SchülerInnen selbst Hand anlegen durften. Auch die folgenden Tage waren von gemeinsamen, landestypischen Aktionen geprägt. Neben der Seifenherstellung oder der Suche nach Trüffeln und dem anschließenden Kochen in einem Wald machte auch die Ölherstellung und Kräuterkunde einen Großteil der Spurensuche aus.
Abschließend kann man von der organisatorischen Seite aus konstatieren, dass das Projekt – gerade nach der Pandemie – ein voller Erfolg war, das zum einen die europäische Idee und zum anderen die direkte Freundschaft zwischen den Jugendlichen gestärkt wurde. Von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der griechischen Seite sind wir jedenfalls sehr inspiriert!
Vielen Dank an die Europäische Union und das Forum Internationaler Jugendaustausch Regensburg für die großartige Unterstützung, ohne die solche Projekte nicht durchführbar wären!
Franz Kufner,
Beate Lehner

Digitalworkshop mit Avellino
Hier kann man die Videos sehen, die beim ERASMUS+ Workshop mit unserer Partnerschule in Avellino entstanden sind.
A la recherche de la culture culinaire bretonne... alias... échange meets ERASMUS+
Auf die Suche nach der bretonischen (Ess-)kultur machten sich vom 18.-25. Mai 25 Französisch lernende Schüler:innen der Klassen 9abc im Rahmen des jährlichen Schüleraustausches mit unseren Partnerschulen Sainte-Anne in Plougastel-Daouals und Saint-Jean-de-la croix in Le Relecq-Kerhuon und durften dort gemeinsam mit ihren französischen Partnern und der griechischen ERASMUS+ Gruppe die Frage „Kann Essen kulturbildend sein?“ mit allen Sinne erforschen.



KEKS - Lappersdorfer Schüler:innen erkunden europäische Koch-und Esskultur
Braniewo
Dzień dobry!
Das heißt „Guten Tag“ auf Polnisch und ist neben dziękuję (danke) leider das Einzige, was wir auf unserer Fahrt an polnischen Wörtern behalten konnten. Aber was haben wir in Polen überhaupt gemacht? Unser einwöchiger Ausflug hat sich rund ums Essen gedreht. Genauer gesagt darum, die Esskulturen anderer Länder kennenzulernen – in diesem Fall Polen. Von Restaurantbesuchen in unserer Gaststadt Braniewo über das Pfefferkuchenmuseum in Thorn bis hin zum Pilzesammeln nah an der russischen Grenze war alles dabei. Wir haben uns sogar selbst einmal in die Küche einer Gastronomieschule versucht und haben unter anderem Pierogi zubereitet. Kurzum können wir sagen: Wir waren immer richtig satt mit den köstlichen Gerichten der polnischen Küche!
Zusammen mit den französischen und griechischen Schülern, die auch am Erasmus-Projekt beteiligt sind, waren wir in einem Schulheim untergebracht. Die polnische Kultur war definitiv nicht die einzige, die wir näher kennengelernt haben. Wir haben nicht nur griechische und französische Schimpfwörter und Tänze gelernt, sondern für eines der Mädchen Happy Birthday in 4 verschieden Sprachen gesungen.
Highlights unserer Woche waren auf jeden Fall die Tagesausflüge nach Danzig und Thorn und ein Food Truck Festival in Braniewo.
Nach 6 Tagen Polen können wir also sagen, dass wir unfassbar viel Spaß am Essen sowie mit den Leuten hatten.
Zuletzt danken wir dem Erasmus-Programm der Europäischen Union, dem Landratsamt Regensburg und der Sanddorf-Stiftung für die finanzielle Unterstützung der Fahrt! dziękuję!


Das Gymnasium Lappersdorf hat sich mit der Deutschen Schule Prag und dem Liceo Scientifico „P.S. Mancini“ in Avellino auf den Weg gemacht, das Europäische Kulturerbejahr 2018 zu feiern.
Der Auftakt dazu fand in Regensburg statt, wo 12 Schülerinnen und Schüler von jeder Schule den bedeutenden Ort St. Emmeram näher unter die Lupe nahmen.
Unter der Koordination von Frau Reindlmeier, Herrn Weißgerber und Herrn Kufner fanden verschiedene Workshops statt, die den Ort in historischer, baukultureller, filmischer und fotografischer Hinsicht wieder stärker in das Licht der Öffentlichkeit rückten.
Hier möchten wir auch Frau Grüninger-Schmitz und Stephanie Reiterer und Jan Weber-Ebnet von bauwärts für die großartige Unterstützung danken.
Im Folgenden Video, das ebenfalls während des Workshops entstand, kann man einen guten Eindruck von dem besonderen europäischen Geist erfahren, der unter den Projektteilnehmerinnen und Teilnehmern herrschte.
Im Blog können die einzelnen Aktionen nochmals nachgelesen werden…
Im Juni findet der nächste Workshop in Prag statt, wo die Kolbenka näher in den Blick genommen werden soll – die Schülerinnen und Schüler freuen sich darauf schon genauso wie das Projektteam.
Vielen Dank gerade auch an das Erasmus+ Programm, durch das solche Projekte möglich gemacht werden können!
Welterbe macht Schule
Gemeinsam mit unseren Partnerschulen in Prag und Avellino begehen wir 2018 das Europäische Kulturerbejahr. Dabei beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Denkmalen europäischer Geschichte und deren historischen Verbindungen untereinander. Jeweils ausgehend von einer Welterbestätte loten die Schulteams die verbindenden Aspekte des kulturellen Erbes aus. Sie erkunden Orte des Erinnerns und Orte, die eine Rolle spielen für die regionale Identität, aber auch solche, die Bruchstellen deutlich werden lassen.
Am Gymnasium Lappersdorf ging es am 14. März um eine Regensburger Patrizierfamilie, die im 15. Jh. zu den einflussreichen Fernhandelskaufleuten in Europa zählte. Ihr Stammsitz, das mittelalterliche Runtingerhaus, zählt zu den repräsentativsten Bauten Regensburgs.
Die Klasse 7c bereitete sich im Vorfeld intensiv auf den Besuch in der Regensburger Altstadt vor und konnte vor Ort im Runtingerhaus alle Filmaufnahmen nach Plan durchführen. Neben dem Erstellen der Drehbücher, dem Auswendiglernen der Texte war auch die Vorbereitung und Bereitstellung von Technik und Accessoires eine große Aufgabe, welche die Schülerinnen und Schüler mit Bravour geleistet haben. Gleich im Anschluss machten sich die Filmteams ans Schneiden der Filme, um das Leben einer Patrizierfamilie im Mittelalter medial wiederauferstehen zu lassen. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein! Vielen Dank an die Welterbestätte der Stadt Regensburg, denkmal aktiv und Erasmus+ für die Unterstützung!
Lost traces


Im Kontext des Neubaus der Regensburger Synagoge und im Rahmen des Projektes LOST TRACES... zum europäischen Kulturerbejahr 2018 wurden jüdischen Spuren im Regensburger Stadtraum untersucht.
Ein Projektteam aus Schülern der Deutschen Schule Prag, dem Gymnasium Lappersdorf und der FOS/BOS Regensburg beleuchtete Relike jüdischer Orte, jüdischer Architektur und jüdischer Kultur in Regensburg.
Ausgangspunkt der Projekttage war die Neupfarrkirche, die aktuell eine begleitende Ausstellung zum Neubau der Synagoge zeigt. Gearbeitet wurde zudem im Workshopraum des Deggingers in unmittelbarer Nähe.Die Ergebnisse des ganzen Projektes wurden am Samstag in der Luzerngasse am Bauzaun der Synagogen-Baustelle präsentiert.
Am Sonntagmittag endete das Projekt mit einer Baustellenführung und einem Abschlussfest mit Interessierten aus der Gemeinde.
Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr anspruchsvolles und spannendes Projekt, das großes Engagement erforderte. Die Ergebnisse, die dann einer breiten Öffentlichkeit am Brixener Hof präsentiert werden konnten, konnten sich wirklich sehen lassen. Einen herzlichen Dank an alle Unterstützer, Förderer und Teilnehmer!