Lernpaten

Unsere Lernpaten („Groß hilft Klein“) -

ältere Schüler unterstützen jüngere Schüler beim Lernen

Fällt es dir schwer, den Unterrichtsstoff zu verstehen?

Hast du beim Lernen öfters Fragen und weißt nicht, wem du sie stellen kannst?

Oder brauchst du ganz einfach generell Motivation für ein Schulfach, in dem du aktuell einen

„Durchhänger“ hast?

Dann sind die Lernpaten des Gymnasiums Lappersdorf vielleicht eine Lösung für dich!

Die Lernpaten stellen sich vor:

Am Gymnasium Lappersdorf sind seit dem Schuljahr 2020/21 Lernpaten als Mentoren im Einsatz.

Ältere Schüler:innen unterstützen jüngere Schüler:innen beim Lernen und übernehmen damit Verantwortung.

Wer?

Unsere Lernpaten sind ältere Schüler der 8.-12. Klassen, die dich beim Lernen unterstützen.

Für wen?

Für Schüler:innen des GLs der 5.-8. Klassen

Für Schüler:innen anderer Schularten (z.B. beim Schulwechsel oder als Vorbereitung auf das Gymnasium)

Wann? / Wie lange?

1x wöchentlich 45 Minuten

Welche Fächer

Lernpatenunterstützung gibt es in allen Hauptfächern: Mathematik, Englisch, Latein, Französisch, Italienisch, Chemie, Physik.

Wo?

Im Schulgebäude (z.B. R 205, R 250) oder auch privat bei dir zuhause

Kosten?

Dank des Förderprogrammes gemeinsam.brücken.bauen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sind seit Beginn des Schuljahres 21/22 39 Lerntutoren im Einsatz, deren Lernunterstützung für die Patenkinder kostenfrei ist.

Aufgrund der großen Nachfrage sind über das ministerielle Förderprogramm hinaus noch 10 Lernpaten im Einsatz.

Kontakt?

OStRin Kristina Schaller

(per Schulmanager oder Dienstmail)

 

Warum wir von der Lernpatenschaft überzeugt sind:

Peer-Learning ist eine Form des kooperativen Lernens. Wir lernen ständig von und mit anderen, bewusst oder unbewusst, wir ahmen nach und lassen uns erklären. Für die meisten Fertigkeiten, die wir in unserer Schulwelt und in unserem Privatleben brauchen, erhalten wir Unterstützung von Freunden, Mitschüler:innen und Eltern. Besonders für Kinder und Jugendliche sind Gleichaltrige als soziale Modelle wichtig. Die Peers befinden sich in ähnlichen Situationen und sprechen dieselbe Sprache, das macht sie zu einem wertvollen Gegenüber.

Dies macht ältere Mitschüler (mindestens 2 Klassenstufen über den Patenkindern) zu idealen Peers, die den Patenkindern eine positive Einstellung zum Lernen und zum Fach vermitteln wollen und durch Nachhilfe unterstützend dabei helfen können, Corona bedingte Lernrückstände auszugleichen.

Grund des großen Erfolgs der Lernpaten am Gymnasium Lappersdorf ist sicherlich auch die Tatsache, dass beim Peer-Learning immer beide Seiten profitieren. Jüngere Schüler:innen, insbesondere der Unterstufe, können von älteren abschauen, wie man die Dinge anpackt, sie zum Erfolg führen. Die Paten treten für die Interessen ihrer Altersgruppe ein und erfahren, dass ihr Handeln Wirkung hat. Sie übernehmen Verantwortung und erfahren Bestätigung durch Erfolge. Die Lernpatenschaften wirken sich positiv auf die gesamte schulische Lernatmosphäre und die Schulfamilie aus, was sich gut am beigefügten Foto erkennen lässt.

Hier geht's zur Lernpatenseite und zum Lernpatenvertrag!

Kristina Schaller

(Erweiterte Schulleitung,

Koordination Individuelle Förderung und Begabtenförderung)

Der Hausaufgabencoach

Der Hausaufgabencoach ist ein Angebot für die Schülerinnen und Schüler einer Klasse beim Erledigen der Hausaufgaben unmittelbar Fragen an einen Experten stellen zu können.

Bei den Hausaufgaben ergeben sich oftmals Fragen, an die man im Unterricht noch gar nicht gedacht hat. Ohne eine entsprechende Antwort gibt es zuhause einfach kein Weiterkommen … Wer hat das nicht schon einmal erlebt? … man steht einfach auf der Leitung. Wie schön wäre es da, schnell jemanden fragen zu können, der sich mit der Materie auskennt!

Am Gymnasium Lappersdorf ist das möglich… einfach kurz mal nachfragen. Ein Hausaufgabencoach begleitet in enger Absprache mit der Lehrkraft die Mathematik-Hausaufgaben                                                                                                                  

einer Klasse. Es ist ein festes Zeitfenster mit der Klasse ausgemacht, wann die Hauausaufgaben idealer Weise erledigt werden. In diesen 90 Minuten steht den Schülerinnen und Schülern online per Videokonferenz ein Fachmann zur Seite, der Fragen beantwortet, Hilfestellungen gibt und auf Schwierigkeiten hinweist.

Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Klasse zur gleichen Zeit ihre Hauaufgaben erledigt. Es entsteht eine kleine Lernplattform, die Schülerinnen und Schüler sind vernetzt und können bei Problemen auch mal einen Tipp von einer Mitschülerin oder Mitschüler einholen. Der Hausaufgabencoach wird je nach Bedarf in verschiedenen Klassen über einen begrenzten Zeitraum eingesetzt.

Der Hausaufgabencoach wird mit Mitteln des Programms gemeinsam.Brücken.bauen finanziert.