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Theateraufführung: Die Physiker

In einer psychiatrischen Anstalt wird eine Krankenschwester von einem Patienten, der sich für Albert Einstein hält, erdrosselt. Nicht der erste Fall dieser Art. Bereits vor drei Monaten geschah ein ähnlicher Mord: Nur hielt sich hier der Täter, ebenfalls ein Physiker, für Sir Isaac Newton. Welche Gefahr geht nun von dem dritten Physiker, Johann Wilhelm Möbius, aus, der angibt, seine wissenschaftlichen Entdeckungen seien ihm vom König Salomo diktiert worden. Entdeckungen, die – wenn sie wahr wären – in den falschen Händen, die Vernichtung der gesamten Menschheit bedeuten könnten.

Die Polizei beginnt im Sanatorium der Irrenärztin Mathilde von Zahnd zu ermitteln. Doch nichts ist wie es scheint: Wer ist wirklich verrückt? Wer gibt es nur vor zu sein? Wer ist verrückt und gilt nicht als verrückt?

Doch Dürrenmatts Komödie geht über diese Fragen hinaus: Sie beleuchtet die Verantwortung der Wissenschaft und der Forscher gegenüber der Menschheit …

Die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufentheatergruppe - unter der Leitung von Elisabeth Gietl - stürzten sich mit Begeisterung auf die Erarbeitung dieses Klassikers. Voller Engagement wurde geprobt, diskutiert, ausprobiert und wieder geprobt. Das Bühnenbild wurde entwickelt, Musik und Beleuchtung ausprobiert und von den Technikern gekonnt umgesetzt. Selbst an Samstagen sah man die Schauspieler auf der Theaterbühne stehen und an ihrer Darbietung arbeiten, die dann am 10. und 11. April 2019 dem Lappersdorfer Publikum präsentiert wurde. „Es ist beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit und gleichzeitiger Ernsthaftigkeit die moralischen Fragen an die Wissenschaft von den Schauspielern dargestellt wurden“ sagte eine sehr beeindruckte Zuschauerin. Großer und langanhaltender Applaus belohnte die Schülerinnen und Schüler für ihre tolle Leistung!