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Salve Castra Regina – ein erlebnisreicher Tag im römischen Regensburg

Am Mittwochmorgen machten sich die 34 LateinschülerInnen der Klassen 6c und 6d gutgelaunt per pedes auf den Weg vom wilden Germanien in die römische Provinz nach Regensburg. Dort haben sie an einem Workshop im Historischen Museum zu zwei verschiedenen Themen teilgenommen – die einen konnten sich als Mosaizisten versuchen, also selbst einmal – nach einem freigewählten Motiv – ein römisches Mosaik herstellen. Auch die zweite Gruppe betätigte sich künstlerisch, allerdings in der anspruchsvollen Technik des Freskenmalens. Dafür mussten zunächst die Farben aus Pigmenten selbst angemischt werden, um sie dann möglichst rasch auf den Putz aufzutragen. Beide Gruppen hatten viel Spaß beim Ausprobieren und konnten ihre gelungenen Werke mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss ging es auf einer Stadtführung durch das römische Regensburg. Auf dem Weg entlang der Mauern des ehemaligen Legionslagers wurde beispielsweise erklärt, wie sich die römische Bauweise von der des Mittelalters unterscheidet und wieso manche der Mauersteine Löcher haben. Auch die Kleidung der römischen Legionäre in Regensburg wurde genauer betrachtet. Diese hatten im Gegensatz zu ihren Kollegen in den südlicheren Ländern sogar Hosen an – eigentlich ein von den Römern verpöntes Kleidungsstück. An der Porta praetoria endete dann der Ausflug in die römische Zivilisation.