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Auf den Spuren der Urgewalten: Schüler des Leistungsfachs Geographie auf Vulkan-Expedition

Eine Fachexkursion führte die Q12 des Leistungsfachs Geographie in die bayerisch-böhmische Vulkanlandschaft, um die dortigen geologischen Prozesse direkt im Gelände zu analysieren.

Die Route begann am Rauhen Kulm. An diesem erloschenen Vulkan und seinem freigelegten Basaltkern ließen sich die Auswirkungen von Jahrmillionen anhaltender Erosion eindrucksvoll untersuchen.

Danach führte der Weg in das tschechische Naturreservat Soos. Hier boten blubbernde Mofetten ein anschauliches Beispiel für die postvulkanische Aktivität im Untergrund.

Nächste Station war der geologisch junge Schlackenkegel des Eisenbühls bei Bad Neualbenreuth, der Einblicke in die historische Vulkanforschung sowie den früheren Austritt von Laven bot.

Zum Abschluss besichtigte die Gruppe den Vulkan Parkstein. Die 38 Meter hohe Wand aus Basaltsäulen machte die Abkühlungsprozesse von Magma nachvollziehbar. Der Besuch des dortigen Vulkanmuseums rundete das Programm inhaltlich ab.

M. Zwerenz