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Lebendige deutsch-französische (Liebes-)geschichte im Rahmen der cinéfête 2017

Am 24.10.2017 besuchten die Französischschüler der Klassen 10ab im Rahmen des Kinofestivals cinéfête den Film „Frantz“, der eine tragische deutsch-französische Liebesgeschichte  kurz nach dem Ende des  1. Weltkrieges erzählt.

Der geheimnisvolle Franzose Adrien  tritt in das Leben der schönen Quedlinburgerin  Anna, die um ihren Verlobten Frantz trauert, der an der französischen Front gefallen ist. Auch Adrien scheint Frantz gekannt zu haben und die beiden kommen sich durch die gemeinsame Erinnerungsarbeit näher, bis Adrien ein dunkles Geheimnis enthüllt, das Anna zu zerreißen droht.  Der Film berichtet fesselnd und bedrückend über ein wichtiges Thema der deutsch-französischen Geschichte und zeigt, wie junge pazifistische Männer zur Zeit des „Grande Guerres“ zu Soldaten, ja sogar zu Mördern wurden  und die seelischen Qualen, die sie selbst und ihre Angehörigen stellvertretend und alle Franzosen und Deutsche erleiden mussten.

In diesem Sinne leistet der Film durch das fesselnde und kontroverse Psychogramm eines jungen französischen Soldaten und einer deutschen Kriegswitwe einen wichtigen Beitrag zur Friedenserziehung.