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HAGAMUN 2019

Am Donnerstag, den 07. März 2019, machten wir, 10 Schülerinnen und Schüler aus der 11. und 12. Jahrgangsstufe, uns, begleitet von unserem MUN-Director Herrn Weißgerber, auf den Weg nach Den Haag. Anlass für die Reise war eine dreitägige Model-United-Nations-Konferenz im Gymnasium Haganum (Den Haag).

Dort trafen sich circa 560 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern um in insgesamt 16 Komitees über die unterschiedlichsten weltpolitischen Themen zu diskutieren: Das Spektrum reichte von biodiversity über the aging population bis hin zu nuclear disarmament. Hierbei vertraten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch nicht ihre eigene Meinung, sondern repräsentierten als delegates eines im Vorfeld zugeteilten Landes die Meinungen der jeweiligen Staaten.

Nach einer ersten Erkundung der Stadt begaben wir uns am Freitagmittag auf einen 40-minütigen Fußmarsch in Richtung Haganum, lernten zum ersten Mal die anderen Delegierten kennen und führten erste Debatten in unseren Komitees. Anschließend versammelten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer alten Kirche, in der die Opening Ceremony stattfand. Dort wurde die Konferenz mit Reden von der Rektorin der Schule, einer Gastrednerin der UN-Flüchtlingshilfe, einem ehemaligen Generalsekretär der NATO und dem Generalsekretär der HAGAMUN Konferenz feierlich eröffnet.  

Der nächste Tag hielt weitere acht Stunden voller Debatten für uns bereit. Am Abend nutzten wir unsere Zeit, um mit ausgeliehenen Rädern den Scheveningen Strand zu erkunden. Anschließend besuchte ein Teil unserer Gruppe den Social Event der Konferenz, während die anderen den letzten Abend in Den Haag gemütlich in der Lobby des Hostels ausklingen ließen.

Am Sonntag machten wir uns nach weiteren Debatten und einem herzlichen Abschied von unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern auf zum Bahnhof Richtung Heimat. Auf der Heimreise machte uns jedoch Sturmtief Eberhard einen Strich durch die Rechnung, weshalb wir spontan eine Übernachtung in Dinslaken einlegten und erst am Montag frühabends mit 18 Stunden Verspätung in Regensburg ankamen.

Nach dieser interessanten und ereignisreichen Reise richten wir ein großes Dankeschön an die Schulleitung dafür, dass sie uns diese wertvollen Erfahrungen ermöglicht, an die Familie Schollin dafür, dass sie uns so kurzfristig und überaus gastfreundlich aufgenommen hat und vor allem an Herrn Weißgerber, der so viel Zeit und Einsatz für uns aufbringt und mit dem es immer schön ist unterwegs zu sein.