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Cannabis Präventionsparcours „Quo vadis“

Etwa 10% der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren haben Cannabis zumindest schon einmal ausprobiert. Regelmäßiger Cannabiskonsum kann erhebliche negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Ein Workshop, der sich seit einigen Jahren bundesweit in der Praxis bewährt hat, ist der Präventionsparcours „Cannabis – quo vadis?“. Dabei werden den Schülerinnen und Schülern anhand von sechs Stationen fachlich fundierte und sachliche Informationen zum Thema Cannabis vermittelt. Bestehende Mythen wie z. B. „Kiffen ist gesünder als Rauchen“ und andere Fehlinformationen werden korrigiert. Während des Workshops setzen sich die Jugendlichen auch mit ihrer eigenen Biografie auseinander, indem sie mögliche Auswirkungen des Cannabiskonsums mit Lebensentwürfen fiktiver Personen in Zusammenhang stellen. Auch Situationen zu Hause und in der Schule werden durchgespielt und diskutiert. Zusätzlich wird ein Perspektivenwechsel mit Eltern/Bezugspersonen sowie Lehrkräften angeregt. Abschließend erhalten die Teilnehmenden Informationen über mögliche Hilfsangebote in der Region.

Der Präventionsparcours fand in Zusammenarbeit mit Herrn Zachmayer vom Gesundheitsamt Regensburg statt, der dafür die Klassen 8b, 9a und 9b während des Biologieunterrichts besuchte. Außerdem nahmen diese Klassen an einer Evaluation des Präventionsparcours teil und beantworteten vor und nach dem Workshop Fragebögen, um dessen Wirksamkeit zu untersuchen. Die Studie wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert und vom Kultusministerium genehmigt.

Manuela Pradl-Maurer

Beauftragte für Suchtprävention